Kinder- und Jugendtherapie

535445 thIm Zentrum der Therapie steht das ganze Kind und nicht nur seine Symptome. Es wird das Wachstum und die Entwicklung der Persönlichkeit gefördert und dadurch ein Abbau der kindlichen Verhaltensstörungen bewirkt.

Durch eine spezifische Therapiebeziehung wird ein therapeutischer Prozess in Gang gesetzt, durch den das Kind lernt, verschiedene Aspekte seiner Persönlichkeit in sein Selbstbild zu integrieren.

Die Arbeit mit Kindern unterscheidet sich wesentlich von jener mit Erwachsenen. Das Kind drückt seine innere Welt spielerisch aus, daher ist die Handlungsebene in erster Linie das freie Spiel. Aus diesem Grund wird auch von Spieltherapie gesprochen.

Der familiäre und soziale Kontext des Kindes werden miteinbezogen, begleitende Elternarbeit ist ein wichtiger Faktor.

Jugendlichen wird ein anderes Angebot gemacht, da sie sich nicht mehr vorwiegend durch das Spiel ausdrücken. Das Gespräch und/oder die Arbeit mit kreativen Medien werden in diesem Rahmen angewandt.

Indikationen für eine personzentrierte Kinder/Jugendtherapie sind u. a. Störungen

  • im Sozialverhalten
  • im emotionalen Bereich (Ängste, Phobien, Depressionen)
  • im Entwicklungsbereich (schulische Fertigkeiten)
  • durch traumatische Belastungen (Missbrauch, Trennung, Krankheit, Tod ...)
  • hyperkinetischer Art
  • des sonstigen Verhaltens (Enuresis, Enkopresis, Stottern ...)
  • Essstörungen


MAG. TANJA MAYR-NOWAK